Reprise September 2012

Saisonbeginn bei „Gaidos um 3“
14. September 2012
Und wieder ist ein Sommer vorüber und „Gaidos um 3“ startet nun ins 3. Jahr. Da man ja über den Sommer nicht sehr viel Kontakt zu seinen Gästen und Fans hat, ist man immer etwas am zittern, wie viele musikbegeisterte kommen. Diesmal waren wir aber sehr erfreut und fast schon erstaunt. Man kann sagen: „Volles Haus“. Und dafür bedanken wir uns recht herzlich.
Wie immer begrüßte uns der „Hausherr“ mit seinem Standardlied „I bin und bleib der Walter aus Wien“, ein Lied von Franz Zellwecker. An diesem Nachmittag erfreute uns Walter mit neu einstudierten Liedern, wie „Das klingt wie ein Märchen aus Wien“, von Karl Föderl, „Junges Herz und graue Haare“ von Ferry Andree. Aus „Sound of Music“, hörten wir das sehr einfühlsame Lied „Edelweiß“, sowohl in englisch als auch in deutsch. Viele Amerikaner und Australier glauben ja, dass das die österreichische Hymne ist.
Als musikalischen Gast begrüßte Walter Gaidos diesmal Helmut Franz, der uns mit seiner wunderbaren Tenorstimme gedanklich zu Luciano Pavarotti brachte. Mit „Freunde, das Leben ist lebenswert“ aus der Operette Giuditta begrüßte er uns alle und mit tosendem Applaus und Bravo Rufen dankte ihm das Publikum.
Mit Helmut Franz kamen wir in die Oper. Aus Puccinis, 1926 in Mailand aufgeführte Oper „Turandot“, sang er uns „Nessun Dorma“ – auf deutsch „Keiner schlafe“ und das tat auch keiner bei „Gaidos um 3“. Aus „Tosca“ sang er die Arie des Cavaradossi und stellte fest: „Wie sich die Bilder gleichen“. Helmut blieb der ernsten Musik treu und sang uns den Ohrwurm „Core’n Grato“. Bevor wir „Oh sole mio“ hörten und uns noch einmal an den heurigen schönen Sommer erinnerten, brachte Helmut Franz da „Wolgalied“ und so mancher Zuhörer wünschte sich auch einen Engel. – Vielleicht klappt es ja.
Die Dichtergilde, Eva Blecha, Luise Seitler und Hubert Rosner unterhielt uns wieder mit literarischen Leckerbissen. Walter Gaidos brachte diesmal auch neue Witze, obwohl wir doch so eine witzlose Zeit im Moment haben. Das erfreute unseren Lachmuskel.
Erwin Steininger ist gerne zu Gast und diesmal stellte er uns sein neues Kabarettprogramm „Es gilt die Unschuldsvermutung“ vor. Das Publikum war begeistert und kaufte gleich Eintrittskarten für sein Programm im Kaffee Korb.
Fredi Kaltenberger ließ uns mit zwei Liedern an Fredy Quinn erinnern, der ja nun schon seinen 81. Geburtstag hat. Da sieht man wie die Zeit vergeht, feierten wir doch gerade seinen 80er.
Das Wienerlied durfte natürlich nicht fehlen und so hörten wir nicht nur von Walter Gaidos, sondern alle musikalischen Gäste sangen dabei fröhlich mit und zwar bei: „Ich hab mir für Grinzing an Dienstmann engagiert“, „Ein Glaserl mit an Hengl“, und etwas zum Nachdenken „Da kannst halt nix machen“, „So stell ich mir die Liebe vor“ und wir hörten auch lustiges wie „Heut ist der schönste Tag in meinem Leben“ und „Belami“. Etwas melancholisch endete der schöne Nachmittag mit „Wannst auf’s hamgeh’ vergisst“ und alle freuen sich schon auf den nächsten 3. Freitag im Monat, wo wir Yuko Mitani als musikalischen Gast begrüßen dürfen.
Bericht und Fotos: Sissi Gaidos
www.gaidosumdrei.at